Der Österreicher Patrick Innerhofer und Martina Senn aus Berneck liessen ihren Mitstreitern keine Chance und holten sich erneut die Tagesbestzeiten. Knapp 470 Skitourenläufer erreichten nach 720 Höhenmetern und einigen Schweisstropfen das Ziel Prodkamm.

Angesichts der Schneesituation in der Ostschweiz, zeigten sich die Streckenbedingungen in perfektem Zustand. Die Bergbahnen Flumserberg leisteten im Vorfeld hervorragenden Einsatz. Die Athletinnen und Athleten aus dem In- und Ausland waren von dem Streckenzustand begeistert und freuten sich über den ausgerollten weissen Schneeteppich.

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Schnelle Verhältnisse - Streckenrekorde ungeschlagen

Patrick Innerhofer setzte sich vor Streckenhälfte an die Spitze und liess alle hinter sich zurück. Er gewann das Rennen souverän mit einer Zeit von 33:54 und einem Vorsprung von knapp einer Minute auf den „starken“ Elite Junior Marino Zanetti aus Poschiavo. Der NightAttack ist für Innerhofer der Startschuss in die Rennsaison und gleichzeitig die Generalprobe für die österreichischen Meisterschaften. Schnellster Rennläufer aus der Region war Geri Schneider aus Mels mit 34:51 und nur fünf Sekunden Rückstand auf Zanetti. Ebenfalls unter den Top-Ten der Gesamtwertung reihten sich die beiden Sarganser Sandro Schlegel (35:20) und Alexander Hug (35:25). Bei den Damen bleibt das Podestfoto gegenüber der letzten Austragung unverändert. Verkürzt haben sich vor allem die Zeitabstände gegenüber der Siegerin. Martina Senn erreichte das Ziel nach 44:30 und verbesserte sich um weitere 20 Sekunden. Sie gewann vor Michele Gantner aus Flums (44:41) und Andrea Good-Walser (45:16) aus Mels. Gantner wie auch Good-Walser liefen bis zu zwei Minuten schneller als beim letzten NightAttack. Wie lange Senn mit dieser Entwicklung ihren Titel am Flumserberg noch verteidigen kann, bleibt offen und wird sich bei der nächsten Austragung am 17. Dezember 2016 zeigen. Trotz schneller Streckenkonditionen reichte es auch in diesem Jahr nicht die Rekorde (Herren 33:06 / Damen 40:32) zu unterbieten.

Zuschauermagnet Prodalp

Bei angenehmen (Zuschauer-)Temperaturen und klarem Sternenhimmel säumte eine grosse Anzahl an Zuschauern das Startgelände und anschliessend die Streckenpassage Prodalp. Dies ganz zur Freude der Teilnehmenden. Tagessieger Innerhofer formulierte es bei der Rangverkündigung mit den Worten: „Der NightAttack ist immer wieder ein Rennen mit einer super Strecke und unglaublicher Stimmung der Zuschauer und Schellner auf Prodalp. Ich liebe dieses Rennen und komme immer wieder gerne an den Flumserberg“. So ergeht es auch vielen anderen Athleten, welche die Prodalp-Passage mit einem Lachen im Gesicht durchlaufen. Mit originellen Kostümen und Beleuchtungen nahmen zahlreiche Volksläufergruppen die Strecke nach Prodkamm in Angriff. Der Spezialpreis der originellsten Beleuchtung führte zu einem Kopf an Kopf-Rennen zwischen der Munggen-Gruppe um „Flumsina“ und den „Flumserberg Cowboys“. „Flumsina“ holte sich mit fünf Zuschauerstimmen mehr den Titel. Neben den beiden grösseren Gruppen waren viele weitere Läufer originell unterwegs. Unter ihnen fand auch der amtierende Böllenkönig mit seinen Gefolgen den Weg an den Flumserberg. Die Gruppen sorgten für eine ausgelassene Stimmung auf und neben der Strecke. Zwei Stunden nach dem Start erreichten die letzten Läufer das Ziel.

 

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