Der Skialpinismusevent bei Nacht, NightAttack Flumserberg, fand heute zum 12. Mal in Flumserberg statt. Tagessieger bei den Herren ist Seibald Manuel aus Lienz mit 0:33:40. Er gewann vor Zanetti Marino (Poschiavo) und dem einheimischen Schneider Geri (Mels) das Gesamtklassement. Seibald wie auch Zanetti, beide Jahrgang 1994, starteten noch in der Kategorie „Junioren Elite“. Die schnellste Dame war Pircher Anna aus Morter. Sie kam mit einer Zeit von 00:43:31 ins Ziel. Zweite wurde mit 21 Sekunden Rückstand Ulrich Melanie (Fajauna), als Dritte folgte Hartmann Daniela aus Zizers. Den Streckenrekord aus den Jahren 2010 und 2011 konnten weder die Herren noch die Damen unterbieten.

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Insgesamt 441 Startplätze waren in diesem Jahr belegt, wovon 413 effektiv gestartet sind. 92 Athletinnen und 321 Athleten aus 7 Nationen waren am Start, um beim NightAttack (719 Höhenmeter und 4.4 Kilometer) ihr Können unter Beweis zu stellen. Der Altersdurchschnitt aller Teilnehmenden lag in diesem Jahr bei 39 Jahren. Mit Jahrgang 2007 lief Marc Manser aus Weissbad (01:06:24) als Jüngster Teilnehmer fast zeitgleich mit dem erfahrensten Teilnehmer Koni Frischknecht (Jg 1942, 01:07:48) im Ziel ein. Der besondere Mix, das einzigartige Ambiente und die Möglichkeit für alle Athletinnen und Athleten sich mit top Tourenskisportlern in einem Wettkampf zu messen, beziehungsweise die persönliche Herausforderung der nächtlichen Attacke anzunehmen, macht den NightAttack zum Skialpinismus-Event bei Nacht. Zahlreiche Fans säumten die Strecke. Vor allem in der Zwischenpassage auf Prodalp bejubelten sie die Athleten und sorgten für den zusätzlichen Adrenalin-Kick.

Seibald dominierte das Rennen

Gestartet am äussersten rechten Rand des Massenstartes, setzte sich Seibald von Beginn weg an die Spitze und baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Auf Streckenhälfte betrug sein Vorsprung schon eine halbe Minute auf Schneider, welcher als zweiter Prodalp erreichte. Schneider konnte den Vorsprung auf Marino Zanetti nicht halten. Er beendete das Rennen mit 8 Sekunden Rückstand auf Zanetti (34:44) und holte sich damit den Sieg der Kategorie „Herren“ vor Schlegel Sandro (35:31) und Sutter Josef (37:27). Weitere Top 10 Platzierungen im Gesamtklassement bei den Herren aus der Region holten sich Hug Alexander und Good Marco. Bei den Damen liegen 8 Minuten Zeitdifferenz zwischen den Top 10 Platzierungen. Als einzige Sarganserländerin unter den ersten 10 im Gesamtklassement lief Willi Regula auf Platz 8 (50:25).

Patrick Stähli, Mitgründer und OK-Präsident Verein NightAttack Flumserberg: „Es waren perfekte Bedingungen für den NightAttack – das Verschieben hat sich mehr als ausbezahlt. Mit Temperaturen von minus 4 Grad und ohne Wind konnten die Athletinnen und Athleten die winterliche Strecke und die Atmosphäre geniessen. Die Rennstrecke ähnelte einmal mehr einem ausgerollten Schneeteppich. Die zahlreichen Helfer und Mitarbeiter der Bergbahnen Flumserberg auf und neben der Rennstrecke machten einen grossartigen Job. Sie sorgten für die Sicherheit, das Wohlergehen der Läuferinnen und Läufer und vor allem, dass alles reibungslos funktionierte. Vor einer begeisterten Zuschauerkulisse und unter sternenklarem Nachthimmel wurde der NightAttack einmal mehr dem Ruf des Skitourenevents bei Nacht gerecht.“ Der Event endete nach der Rangverkündigung mit den Worten der Speakerin Corinne Hofstetter: „Bis zum nächsten NightAttack, nicht im nächsten Jahr sondern noch in diesem Jahr am Samstag, 16. Dezember 2017.“ Das OK freut sich sehr, dass die Hauptpartner für die nächste Austragung bereits wieder mündlich zugestimmt haben und somit die 13. Austragung lanciert werden kann.

Weitere Highlights

Fell in Rucksack vergessen

Prodalp, 17:50 Uhr, Verladezone der Rucksäcke für den Transport vom Tannenheim auf den Prodkamm. Aus der Bahn steigt ein Läufer inklusiv Startnummer und erkundigt sich nach seinem Rucksack. Der Grund; seine Skitourenfelle hatte er vergessen zu montieren und im Rucksack verstaut. Wie es der Zufall wollte, war der Rucksack einer der letzten, welcher noch nicht auf den Pistenbully verladen wurde. So schaffte es der Athlet just noch vor Rennbeginn ins Startgelände zurück. Andernfalls wäre ein Mitmachen nicht möglich gewesen.

Originellste Gruppe

Zahlreiche Stunden Vorbereitung, nicht aber in Trainingseinheiten, sondern in die Verarbeitung der verschiedenen Kostüme haben einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf sich genommen. Unter ihnen waren Motive wie Obelix, die Wickinger, Bike Chicks mit Leuchtballons, Eisfischer und viele mehr. Die verkleideten Teilnehmenden ernteten grossen Applaus bei den Zuschauenden. Den Preis an die originellste Gruppe ging in diesem Jahr an die Eisfischer von Ylläs.

Sturz nach Startlinie

Pech hatte in diesem Jahr Van Der Heyde Jörg aus Mels beim Massenstart. Kurz nach überschreiten der Startlinie steckte er in der Hitze des Gefechts den eigenen Stock unglücklich vor seinen Ski und stürzte Vornüber in den Schnee. So kam es kurzfristig zu einem kleinen Aufstau der Läufer hinter ihm. Doch so schnell wie er im Schnee lag, stand er wieder auf und beendete das Rennen mit einer Zeit von 49:36. Auf das Vorjahr verlor er rund 2 Minuten.

Vielen Dank für eure Teilnahme. Wir hoffen es hat euch Spass gemacht. Wir würden uns freuen, wenn ihr auch bei der nächsten NightAttack vom Samstag 16. Dezember 2017 wieder mit dabei seid.

Euer OK-NightAttack Flumserberg

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