News zum NightAttack

  • Rennspektakel bei Mondschein

    Mountainbike Profi Florian Vogel aus Jona gewinnt den 15. NightAttack mit einer Zeit von 33.59. Streckenrekordhalterin Susi Von Borstel aus Immenstadt (DE) verteidigt ihren Vorjahressieg bei den Damen mit 41.45 deutlich.

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    Erste Bilder

    Bildergalerie Jasmin Walser - (www.fotowerkstatt-walser.ch)

    Bild: Jasmin Walser - www.fotowerkstatt-walser.ch 

    Vielen Dank an alle teilnehmenden Athletinnen und Athleten, den Zuschauern, Partnern und Helfern für einen gelungenen 15. NightAttack Flumserberg. Wir wünschen euch einen unfallfreien, schneereichen Winter und viel Erfolg bei den weiteren Rennen. 

    Der nächste NightAttack Flumserberg findet am 12. Dezember 2020 statt. 

    Euer OK-NightAttack Flumserberg

     

    Eventbericht:

    Während in Villars bei der Jugendolympiade Skimountaineering erstmals als Sportart vertreten war, fand am Flumserberg das nächtliche Skitourenrennen statt. Draussen in der Natur, umgeben von einer überwältigenden Bergkulisse inklusive hellem Mondschein, erbringen Skitouren-Rennläufer Spitzenleistungen. Für die Zuschauer ist der Sport ein Genuss. Sie können in verschneiten Landschaften die anstrengenden Aufstiege mit spektakulären Sprintaktionen auf Prodalp aus nächster Nähe mitverfolgen. Der NightAttack ist nicht nur Spitzenathleten vorenthalten. Vor allem die Volksläuferinnen und -läufer geben dem Event den besonderen familiären Charakter. Das Vertical Rennen mit einer Länge von rund 4.4 km und 719 Höhenmeter war ursprünglich als Saisonauftakt im Dezember geplant, musste aber aufgrund der starken Windverhältnisse auf den 11. Januar verschoben werden. Neben dem NightAttack Flumserberg fanden am Wochenende noch weitere Rennen in der Westschweiz, im Engadin und dem angrenzenden Ausland statt. Trotzdem war die 15. Austragung des NightAttack am Flumserberg mit knapp 400 Athletinnen und Athleten wiederum gut besucht.

    Kein Start-Ziel-Sieg

    Die Bündner Athleten Patrick Peretten (Küblis) und Arno Lietha (Fidris) setzten sich gleich nach dem Startschuss an die Spitze. Auf der Streckenhälfte lag Lietha um eine Skilänge vor Perreten, gefolgt von Tagessieger Vogel und Lokalmatador Gerhard Schneider (Mels). Der letzte steilere Streckenabschnitt auf Prodkamm nutzte der 37-jährige Vogel, um sich an der Spitze abzusetzen. Er gewann das Rennen mit einem deutlichen Vorsprung von 34 Sekunden vor Lietha und Schneider (+43s). Vorjahressieger Perreten kam als Fünfter (+56s) vor Sandro Schlegel (Maienfeld) (+1m 3s) ins Ziel. Knapp unter die Top Ten schaffte es der einheimische Marco Wildhaber (+2m 18s). Bei den Damen dominierte das Rennen erneut die deutsche Vorjahressiegerin und Streckenrekordhalterin Susi Von Borstel aus Immenstadt. Sie gewann vor Daniela Hartmann (Zizers) (+5m 22s) und Ronya Lietha (Fidris) (+6m 10s). Für einen neuen Streckenrekord reichte es weder bei den Herren noch bei den Damen

    Mitmachen ist alles

    Knapp 60% der Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich in diesem Jahr für den Volkslauf eingeschrieben und die Strecke ohne Zeitdruck gemeistert. Ob als Familie, Gruppe, Jugendliche oder Pensionär, in der Kategorie Volkslauf kann jeder seine individuellen (Renn)-Ziele verfolgen. 17 Kinder mit Jahrgang 2006 und jünger sowie Koni Frischknecht (JG 1942) durften ein besonderes NightAttack-Andenken mit nach Hause nehmen. Unter den Volksläufern starteten auch einige verkleideten und beleuchteten Gruppen, was den Spassfaktor am Rennen und unter den Zuschauern einen besonderen Mehrwert verschafft. Die Stimmung am Start und auf der gesamten Strecke war unter dem besonderen Schein der Sterne und des Mondes ausgezeichnet. Mit Schellen, Vuvuzelas, Applaus und Zurufen wurden die Athleten auf ihrem Weg ins Ziel unterstützt.

    Zufriedene Organisatoren

    Die 15. Austragung kann aus organisatorischer Sicht trotzt Verschiebung als voller Erfolg abgeschlossen werden. Die Bergbahnen Flumserberg, die Partner und zahlreiche Helfende arbeiteten Hand in Hand und sorgten für einen reibungslosen Ablauf vor, während und nach dem Event.

     
  • Rangliste und erste Impressionen

    Die Rangliste ist  bereits online:

    Ranglistenübersicht 

     

    Bild: Jasmin Walser - www.fotowerkstatt-walser.ch 

     
  • Onlineanmeldung geschlossen - Nachmeldung vor Ort möglich

    Mit 401 Anmeldungen wurde die Onlineanmeldung geschlossen. Es besteht somit noch die Möglichkeit sich vor Ort anzumelden. Für diese wird ein kleiner Aufpreis von CHF 10.-- erhoben. Anmeldeschluss der Nachmeldung ist 16.30 Uhr.

    Bis bald am Berg - wir freuen uns auf euch

     

     

     

Skitourenbegeisterte aus nah und fern sind mit dem NightAttack Flumserberg erfolgreich in die Saison gestartet. 422 Läuferinnen und Läufer erreichten an der 14. Austragung das Ziel auf Prodkamm. Die Tagesbestzeiten wurden von den Vorjahressiegern erfolgreich verteidigt. Patrick Perreten aus Küblis absolvierte die Strecke mit einer Zeit von 34.37, während Susi Von Borstel  aus Blaiach (DE) mit 40.11 die Tagesbestzeit bei den Damen aufstellte.

Im ersten Kräftemessen auf den Tourenskiern zeigte sich, wer optimal durch den Sommer gekommen ist. Das Vertical Race mit einer Länge von rund 4.4 km und 719 Höhenmeter bildet den idealen Saisonauftakt für eine erste Standortbestimmung unter den Athleten. Geplant waren vor dem NightAttack noch weitere nationale Rennen in Verbier und in den Heubergen, welche aber beide aufgrund des späten Wintereinbruchs abgesagt, respektive verschoben werden mussten. Auch die 14. Austragung des NightAttack am Flumserberg war beinahe ausverkauft. 106 Athletinnen und 316 Athleten erreichten das Ziel.

Duellierendes Quartett

Tagessieger Patrick Perreten hatte es in diesem Jahr mit drei hartnäckigen Kontrahenten zu tun. Auf der Streckenhälfte (Prodalp) liefen die Bündner Athleten Peretten, Micha Steiner (Samedan) und Arno Lietha (Fidris) nebeneinander durch die von Zuschauern gesäumte Verpflegungszone. Kurz dahinter folgte Pascal Egli (Leysin), welcher die Bündner Gruppe kurz danach einholen konnte. Vor dem Zieleinlauf machte Peretten den Sack zu und gewann das Rennen mit einem Vorsprung von 12 Sekunden vor Lietha und Steiner (+21s). Egli (+30s) wie auch die beiden Lokalmatadoren Geri Schneider (+47s) und Marco Wildhaber (+1m 39s) konnten mit den schnellen jungen Bündnern nicht mithalten. Bei den Damen dominierte das Rennen die deutsche Vorjahressiegerin und Streckenrekordhalterin Susi Von Borstel aus Immenstadt. Auf Prodalp hatte sie einen grosszügigen Vorsprung von 30 Sekunden auf Martina Senn (Weiler). Senn konnte ihren Rückstand bis zum Ziel auf 11 Sekunden reduzieren. Von Borstel gewann das Rennen mit einer Zeit von 40:11.

Bedingungen unter Sternenhimmel

Ein neuer Streckenrekord konnte in diesem Jahr trotz starker Besetzung des Teilnehmerfeldes nicht aufgestellt werden. Der Sternenhimmel sorgte für deutliche Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, wodurch die Chancen auf einen neuen Streckenrekord gemindert waren. Dies vor allem auch aufgrund des eher stumpfe Schnees, welcher das Gleiten auf den flachen Abschnitten erschwerte und für mehr Wiederstand im Aufstieg sorgte. Der späte Wintereinbruch hatte neben den wenigen Trainingsmöglichkeiten auf den Skiern auch auf die topografische Streckenführung einen Einfluss. Manch ein Anstieg, welcher in den Vorjahren mit zusätzlichem Schnee ausgeglättet werden konnte, war in diesem Jahr bissiger. Die Bergbahnen zauberten jedoch eine perfekte Rennpiste und sicherten so auch die Durchführung des 14. NightAttack. Grandios war die winterliche Stimmung der sternenklaren Nacht mit den eingeschneiten Wäldern. Die Sicht war top, was den Zuschauern auf Prodalp die Verfolgung der Lichterkette bis hinauf auf Prodkamm erlaubte.

Hobbysport mit hohem Stellenwert

Mehr als die Hälfte der Teilnehmer starteten jeweils in der Kategorie Volkslauf. Auch die Nachwuchsläufer sammelten ihre ersten Erfahrungen. Die Teilnehmerzahl der jungen Läuferinnen und Läufer steigt jährlich an. Mit Jahrgang 2009 war Noe Schwoerer aus Ftan der jüngste Teilnehmer und absolvierte die Strecke mit einer Zeit von 1:16:18. Der Altersunterschied im Teilnehmerfeld beträgt mittlerweile stolze 67 Jahre! Koni Frischknecht aus Rorschacherberg (JG 1942), der älteste Stammgast am NightAttack, durfte dieses Jahr das 10-Jährige Jubiläum feiern. Er beendete das Rennen mit 1:01:58. Unter den Volksläufer starteten auch die verkleideten und beleuchteten Gruppen. Sie erhöhen jedes Jahr den Spassfaktor und geben dem Event einen besonderen Mehrwert. Den Preis der originellsten Gruppe wurden in diesem Jahr an die «Nachtwandler goes NightAttack» vergeben.

Zufriedene Organisatoren

Die 14. Austragung kann aus organisatorischer Sicht als voller Erfolg abgeschlossen werden. Die Bergbahnen Flumserberg, die Partner und zahlreichen Helfern arbeitet Hand in Hand und sorgten für einen reibungslosen Ablauf vor, während und nach dem Event.

 

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